"Monoliths - Glienicker Brücke" sind dokumentarische Nachtfotografien der eigenen Licht-Kunst Installation "Monoliths" am jetzigen Standort in Potsdam der "Glienicker Brücke" (auch die "Agentenbrücke" genannt), des Bremer Licht-Künstlers Malte Kebbel. Quer über die Brückenmitte verläuft die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Berlin bzw. die Stadtgrenze zu Potsdam. Während der Zeit der Deutschen Teilung erlangte die Glienicker Brücke weltweite Bekanntheit durch den am 11. Februar 1986 spektakulär inszenierten dritten und letzten Agentenaustausch. "Monoliths" - Bestehend aus Original-Segmenten der Berliner Mauer, hat Kebbel einen offenen Ort der historischen Auseinandersetzung und menschlichen Zusammenkunft geschaffen. Die monolithische Betonmasse wird durch das Zusammenspiel von Licht und Farbe ihrer natürlichen Schwere beraubt, wobei ein leuchtendes energetisches Feld entsteht, das gleichsam Anknüpfungspunkt ist für die widersinnige Abgrenzung realer Gebiete und das Öffnen grenzenlose Gedankenräume.


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